Beitrags-Archiv für die Kategory 'Blogger-Themen'

Antispam Bee läuft Amok

Donnerstag, 1. März 2012 6:07

Natürlich freue ich mich, wenn jemand meinen Kram ließt und Kommentare hinterlässt. Nicht ganz so erfreut war ich heute, als ich bemerkte, dass scheinbar mehrere Leute gestern meinen Fahrrad-Beitrag kommentieren wollten, aber allesamt durch das supertolle Antispam Bee-Plugin abgewiesen wurden. Hiermit möchte ich mich dafür entschuldigen, dass ich so blauäugig das Plugin nutzte ohne den erkannten Spam vorher anzusehen. Seit dieses andere Antispam-Plugin von Automattic in Deutschland mehr oder weniger zur Falle für Besucher geworden ist, greife ich auf Antispam Bee zurück.

Das dieses Zicken macht, war mir schon von Anfang an klar. Aber das es so krass versagt hätte ich nicht gedacht. Habe gerade selbst mal in dem Artikel herumgespielt und selbst ein paar harmlose Sätze kreiert – wurden jedoch alle als Spam markiert. Bin mir nicht so ganz sicher wo das Problem liegt und habe nun die Wahl zwischen übertriebenen Mengen Spam oder einem Spamplugin, welches eine viel zu hohe Fehlerkennungsrate hat (oder einem Plugin, welches Nutzerdaten an Server in den USA weiterreicht). Eingeklammertes wird für mich nie in Frage kommen!

Habe Antispam Bee nun so eingestellt, dass ich jeden Spam vorher prüfen muss bevor er gelöscht wird. Im Grunde könnte ich das Plugin also gänzlich weghauen …

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Der Gutmensch “Politiker” und die Uhrenheber

Mittwoch, 5. Oktober 2011 20:20

Liebe Herren, und auch Frauen, von der Administration dieses Landes. Ich möchte Kritik anmelden. Warum lasst ihr solche, bitte entschuldigt, Vollhorste in euren Reihen zu? Da kommt ein Politiker von der CDU daher und meint, es müsste mal etwas gegen Urheberrechtsverstöße auf deutschen Webseiten getan werden. Schön und gut, bis dahin hat es kaum einen interessiert – habt ihr ja sicher alle schon selbst gemerkt das eure ständigen Fehlinformationen und Dummheitsparaden keinen mehr interessieren und die alle Jahre Wahlen wiederkehrenden Wahlbroschüren auch nur zum Arsch abwischen dienlich sind. Wenn überhaupt. Sogar das graue recycling Klopapier wäre sanfter.

Aber jetzt … jetzt kommt so eine ganz besondere Intelligenzbestie aus euren Reihen, die meint, ein Ding namens “Two strikes-Prinzip” einführen zu müssen. (Wusste er selbst überhaupt, was er da redet?)
An sich ist das ja noch gar nicht so schlimm – man kann ja über alles mal reden und nachdenken. Aber jetzt kommts – der Herr macht selbst zwei dicke Fehler auf der eigenen Internetseite. Fremde finden zwei (möglicherweise noch mehr) Urheberrechtsverletzungen und publizieren diese in die Öffentlichkeit. Der Spieß dreht sich für den guten Herren um.

Da ist die Story aber noch nicht vorbei, denn wenn ein Politiker erstmal seinen Standpunkt in Gefahr sieht, so ändert er seine Meinung schnellstmöglich. Warum? Nun … da gibt es viele Gründe … man muss nicht arbeiten, nur immer mal ein bisschen Mist reden und versuchen dies möglichst schnell und ohne Einwände an den Bürger zu bringen. Faulheit also! Jetzt haben wirs! Was der gute Herr geändert hat, war aber nicht seine Auffassung sondern scheinbar das Gesetz. So meinte er zur Öffentlichkeit, dass er unmittelbar nach Aufkommen von “#Kaudergate” die Urheberrechte erworben hätte.

Jetzt darf der Didi aufmucken wenn ich falsch liege. Aber ein gutes Info-Video des Youtube-Kanals “SemperCensio” hat kürzlich auf die Lage und den Unterschied zwischen Nutzungsrechten und Urheberrechten hingewiesen. So ist ein Urheberrecht nicht kaufbar und für immer an den Urheber gebunden. Das einzige was der gute Herr Politiker erworben haben kann, wären die Nutzungsrechte. Diese berechtigen zur Nutzung des Mediums zu den ausgehandelten Konditionen, aber nicht dazu andere Personen zu kicken, die diese Medien nutzen.

Was macht ein Politiker wenn er etwas vertuschen möchte? Richtig! Er versucht das Gesetz auf seine Seite zu ziehen, damit für ihn stets alles passt. Sieht man hier auch mal wieder sehr gut. Herr “K” hat nach dem vermeintlichen Erwerb der Rechte an den Bildern öffentlich allen “zugeblinzelt”, die das Bild bei der Berichterstattung weiterverwenden. Ich möchte ihm hier gar nicht unterstellen, das nur getan zu haben um seine eigene Debatte im Keim zu ersticken … wobei … das will ich doch.

Und ich möchte mal ein bisschen sehen wie auch andere hoffentlich langsam verstehen, das bei “denen da oben” etwas grundsätzliches falsch läuft.
Gerne können wir jetzt ein bisschen debattieren. Meine persönliche Meinung geht dahin, dass dieses Gesetz absoluter Schwachsinn ist. Und das ganze Urheberrecht schwachsinn ist. Ich mein’ – in anderen Ländern funktioniert es doch auch ohne. Warum nicht hier? Weil die Anwälte dann kein Geld mehr “machen” können? Weil die Politiker in Deutschland internetmäßig leicht zurück geblieben sind?

PS: Wie ich gelesen habe soll eine erste Person bereits Strafanzeige gegen den Gutmenschen erstattet haben. Very nice. :)

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Lust die neue WordPress-Version zu testen?

Freitag, 9. September 2011 2:20

Scheinbar habe ich ein bisschen zu viel Zeit, oder ich teile sie falsch ein. Auf jeden Fall hatte ich ein bisschen Langeweile und wollte mal WordPress 3.3 in der Entwicklerversion testen. Mein Vorgehen war relativ kompliziert, soll heißen, dass ich es auch hätte einfacher haben können. Ich habe mir bei Virtualbox eine VM erstellt, Debian in der minimalsten Version installiert und nginx, MySQL und den Rest hinterher geworfen. Das dürfte hier jetzt kaum eine Rolle spielen, ich gehe davon aus das jeder, der sich dafür interessiert, weiß wie man XAMPP und Co. für lokales Ausprobieren einrichtet.

Bei der offiziellen WordPress-Version läd man sich ein .zip-Archiv herunter und entpackt es. Dann editiert man die wp-config.php oder lässt dies automatisiert durchführen. Das Vorgehen ist mit der aktuellsten Version nicht viel anders, außer das man über “Subversion” die einzelnen Dateien aus dem Trunk läd. Wichtig ist zu bedenken, dass das nicht für den produktiven Einsatz gedacht ist, sondern um es lokal zu testen. Wenn Bug auftreten kann man dem WordPress-Projekt gut helfen, indem man Bug im Tracker meldet.

Legen wir also mal los, auf einem Debian-Server mit Subversion die aktuelle Version herunterzuladen und die Vorbereitungen dazu zu treffen.

Mit

apt-get install subversion

wird das “Subversion”-Projekt installiert. Dieses dient zum downloaden der einzelnen Daten und dem Abgleich bei Veränderungen.

Durch

svn co http://core.svn.wordpress.org/trunk/

zieht man sich die aktuellste Entwicklerversion in das Verzeichnis, in dem man sich gerade befindet.

Übrigens: Es ist auch möglich andere Versionen von WordPress mit dieser Methode zu installieren! Zu Beispiel kann mit:

svn co http://core.svn.wordpress.org/branches/3.2/

die aktuelle “stable”-Version installiert werden.

Für weitere Links könnt ihr auch einfach einmal core.svn.wordpress.org ansurfen. Dort finden sich sogar noch die gaaanz alten Versionen. (Natürlich alles in englischer Sprache!) Ach und …. svn --help sollte über die weiteren Möglichkeiten aufklären. ;)

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